Ankunft in Darwin

„One Night in Bangkok“ trifft auf uns nicht ganz zu, denn wir waren five days there :). Fünf Tage reichen jedoch völlig aus, denn sehr reizvoll ist diese Stadt nicht, so im Nachhinein gesagt. Das schicke Hotel werden wir zwar vermissen, sind jedoch auch froh weiterzureisen.

Am 14.08. ging sehr früh unser Flug nach Singapore. Nach zweieinhalb Stunden bequemem Flug per Jetstar kamen wir bereits in Singapur an. Wir stellten uns schon auf einen langweiligen 10 stündigen Aufenthalt ein, aber nein, der Changi Airport in Singapur hat uns sehr überrascht. Nicht nur tausendfache Shopping-Möglichkeiten lachten uns an, sondern auch kostenlose Fussmassagegeräte, kostenfreies Kino, kostenfreies Lan & Wlan, ein Swimming Pool, ein Schmetterlingsgarten und jede Menge idyllische Raucherinseln, die außerhalb in mitten von exotischen Pflanzen liegen. Somit haben wir die Transitzeit schnell und komfortabel überstanden.

Butterfly Garden at Changi Airport Singapore

Bis drei Tage vor unserem Abflug hatten wir noch keine Unterkunft in Darwin. Wir hatten zwar schon vor einigen Wochen ein paar Couch-Requests (couchsurfing.org) versendet, aber leider keine Antwort erhalten. So buchten wir in letzter Sekunde, dass noch einzig freie 2-Bett-Zimmer im günstigsten Hostel in Darwin für ca. 180€ für 3 Nächte (sehr teuer).
In letzter Minute haben wir jedoch noch eine Zusage vom Couchsurfer Murray bekommen. Wir waren sehr überrascht und haben sofort unser gebuchtes Hostel storniert. In Darwin wurden wir von den Passkontrolleuren früh um 5 Uhr sehr freundlich empfangen und unser Couchsurfer-Host hat uns am Flughafen abgeholt, obwohl er an diesem Tag noch arbeiten musste (Thanks a lot, Murray).

Murray (l.) und Thanh (r.): unsere Couchsurf-Gastgeber

Hier wohnen wir nun seit Montag früh und fühlen uns pudelwohl. Couchsurfing ist sehr zu empfehlen. Wir haben unser eigenes großes Zimmer mit Doppelbett, tagsüber haben wir die Wohnung für uns allein und abends sitzen wir alle gemütlich zusammen, essen, trinken und quatschen.
Am ersten Abend lud uns Murray und sein Mitbewohner Thanh zum Darwin-Festival ein. Der Park, in dem das Festival über mehrere Wochen einmal im Jahr statt findet, ist sehr schön beleuchtet und es gibt sehr viele unglaublich leckere und teilweise exotische Leckereien. Das Bier, dass uns pro Becher A$ 6 kostete, ist ebenfalls lecker.
Auf dem Nachhauseweg vom Festival machte dann leider Murrays Auto schlapp, weswegen wir es von der Hauptstraße schieben mussten (Ich (Lars) habe natürlich gelenkt.) Nun hieß es auf den Mechaniker warten. Um die Zeit etwas angenehmer zu gestalten, bauten wir spontan auf dem Parkplatz einen frisch gekauften 3$-Weihnachtsbaum auf. Alles in allem: ein sehr witziger erster Abend in Darwin.

Darwin Festival 2011 at Night

Leider sind Yvi die Leckerein auf dem Fest nicht ganz so gut bekommen und hat deshalb den halben nächsten Tag im Bett gelegen. Doch nach ein paar STunden Schlaf war ich sie wieder topfit und wir konnten uns an organisatorische Dinge wagen. Wir beantragten unsere Steuernummern zum Arbeiten, kauften eine australische Sim-Karte (Optus schien hier die beste Wahl) – unsere australische Handynummer ist +61 423419103 – und schauten uns in Hostels nach Autos um.

Weihnachtsbaum-Aktion

Wenn diese Dinge dann alle geklärt und abgehakt sind, kann es richtig losgehen und das große Abenteuer beginnt.

Kommentare

6 Antworten auf „Ankunft in Darwin“

  1. Bei der Art von Betankung von Fahrzeugen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden sollten, ist es kein Wunder, dass es zum Triebwerkschaden kommt.

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