Das Paradies

Nachdem wir nach 275km in Airlie Beach angekommen waren, klapperten wir jegliche TourBooking-Center ab um das dortige Angebot von Bootsfahrten zu den Whitsunday Islands zu checken. Wir hatten erst damit geliebäugelt auf der Insel zu campen. Aber der Transfer zu den Inseln alleine ist teurer als eine ganze Tages-Tour mit Essen und Besichtigen von mehreren Inseln. Wer jedoch nicht so knauserig ist wie wir, kann sich mit dem Anbieter Scamper auf einer der Inseln absetzten und nach ein paar Tagen wieder abholen lassen. Dieses Erlebnis ist sicher noch besser als eine Tagestour, hat jedoch auch einen höhren Preis. Wir haben uns jedoch nach langem Hin und Her für eine Tagestour entschieden. Und so buchten wir noch am ersten Tag unsere Tour für Samstag.

Nach einem Tag an der Lagune in Airlie Beach (Autsch – erster Ganzkoerpersonnenbrand bei Yvi) ging es am nächsten Morgen los auf hohe See.

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Nicht umsonst wurde hier „Der beste Job der Welt“ ausgeschrieben. Bei dem wunderschönen Ausblick auf die Inseln in der Ferne blieb uns der Atem weg.
Der erste Stopp war am berüchtigten Hill Inlet der Whitsunday Island. Wir erklommen einen kurzen Weg durch den Regenwald zu einem Lookout und sahen die wunderschönen Sandverwirbelungen. Man konnte sich gar nicht satt sehen und trotz der vielen Menschenmassen war es ein echt bewegendes Erlebnis, diese Schönheit der Natur genießen zu dürfen.

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Nach einer halben Stunde stand uns schon der Bootsman im Nacken und wir müssten leider viel zu früh weiter. Der nächste Stopp war der Whithaeven Beach, wo auch das Aussie-BBQ statt finden sollte.
Traumhafter weißer Strand mit kristallklarem türkisem Wasser erwartete uns dort und ließ uns staunen. Das Baden, Spazieren, Fotografieren und das wunderbare Aussie-BBQ waren ein voller Genuss und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Nach 2,5 Stunden am Strand mussten wir auch hier wieder los.

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Auf dem Rückweg hielten wir vor Hook Island für einen Schnorchelstopp. Das Riff vor Hook Island war zwar nicht so groß wie ein Riff am Great Barrier Reef aber trotzdem sehr schön und man konnte viele bunte Korallen und Fische beobachten. Wer keine Lust auf Schnorcheln hatte, konnte eine Runde über das Riff im Glasboot drehen.

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Nach einer bezaubernden Rückfahrt zwischen all den Inseln und einer kleinen Fütterung eines Adlers durch das Hochwerfen von Fleisch, kamen wir satt, erholt und reich an neuen Eindrücken wieder im Hafen an. Alles in allem hat sich unsere Tour mit Whitehaven Xpress sehr gelohnt. Es war zwar „nur“ ein Tagesausflug, aber dieser war trotzdem traumhaft schön. Man musste sich mal um Nichts kümmern, man bekam eine extrem leckeres BBQ serviert und die Leute (etwa 30 Teilnehmer auf unserem Boot), vor allem die Crew an Board, waren äußerst nett. Also: nur zu empfehlen!

Der nächste Morgen war unser letzter in Airlie Beach. Wir packten recht früh unser Camp zusammen und machten uns auf nach Mackay. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem weiteren sehr schönen Strand: Conway Beach. Wir genossen die Sonne, die Ruhe (denn hier waren gerade mal 3 Leute und 2 Pferde am Strand unterwegs!), den Spaziergang durchs Watt und eine selbst gepflückte Kokosnuss. Und da wir nicht ganz unvorbereitet nach Fraser Island fahren wollten, haben wir mal getestet, wie sich unser Auto auf Sand fährt. P.S: Klappt super! :)

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Nach 2 Stunden Erholung am Strand ging es weiter nach Mackay, wo wir nun bei unserem neuen Couchsurfer Simon sitzen.

weitere Bilder in unserer Gallery

Kommentare

6 Antworten auf „Das Paradies“

  1. Hallo Opa,
    Der aktuelle Kurs ist wieder gestiegen und steht momentan bei 1€=1,39 australische Dollar.
    Der variiert momentan sehr stark, er war auch schon bei 1,30.
    Würde man berücksichtigen, dass wir zumindest momentan noch kein Geld verdienen, müsste der Kurs noch viel schlechter sein, da man in Deutschland zumindest als Aushilfe deutlich weniger verdient (vielleicht 1:1). Als Einheimischer verdient man schätzungsweise mehr als in Deutschland weswegen der Kurs vielleicht etwas besser sein könnte (1:2). Für uns persönlich ist das Land jedoch sehr teuer, was Lebensmittel und Unterkunft angeht. Sprit ist recht günstig.
    Ich hoffe das reicht deinem Freund Peter als Antwort ;)
    Gehts euch gut in Heßloh?
    Gruß aus Hervey Bay!

  2. Mein Freund Peter hatte alle Berichte von Eurer Reise gelesen.
    Mit den preisangaben kam er halt nicht zurecht.
    Tschüss
    Opa Jürgen

  3. Hallo, Mäuschen !
    Mein Freund Peter in Berlin bittet um den Umrechnungsfaktor für Austral-Dollars in Euro unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten in Australien. Tschüss
    Opa Jürgen

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