Kein Cape York, aber…

…immerhin sind wir bis zum Cape Tribulation (Daintree Nationalpark) gekommen. Nach einigen Gesprächen mit Australiern wurde uns klar, dass eine 2000km Return-Tour bis zum nördlichsten Punkt Australiens auf einer anspruchsvollen 4WD-Strecke doch etwas zu anstrengend für uns ist und dass es wahrscheinlich Ähnliches zu sehen gibt, wie etwas weiter südlich. Dennoch entschieden wir uns für einen kurzen Ausflug In Richtung Norden zum Cape Tribulation, wo der Regenwald direkt auf den Strand trifft.

Wir verabredeten mit der zweiten Couchsurferin, die ebenfalls bei unserem Host war, dass wir zusammen fahren würden und noch zwei weitere „guys“ auf dem Weg einsammeln würden. Also waren wir das erste Mal in einer kleinen Gruppe unterwegs. Wir schliefen in einem Rainforest Resort, wir im Zelt, die anderen im Hostel, und genossen den frischen Duft nach Regenwald.

Sonnenaufgang in Cape Tribulation

Am ersten Morgen quälten wir uns schon 5.30 Uhr aus dem Bett, um den schönen Sonnenaufgang am Strand zu sehen und es hat sich gelohnt, auch wenn es etwas bewölkt war. Den Tag verbrachten wir mit einem Spaziergang durch den Regenwald und dem Relaxen an vielen wunderschönen Sandstränden. Leider war Schwimmen aufgrund von Krokodil- und Würfelquallengefahr nirgendwo gestattet. Und tatsächlich: In weiter Ferne tauchte ein Krokodil auf und lauerte schon auf seine Beute.

Als Belohnung für die „anstrengenden Wanderungen“ hat Stefan eine Palme erklommen und uns eine Kokosnuss ergattert. Nach einer halben Stunde Arbeit, die Nuss zu öffnen (Vielen Dank an meine Jungs für das Messer! Es hat uns hierbei gut geholfen. :)) konnten wir endlich den leckeren Saft und das Fruchtfleisch genießen.

Mhmmm Lecker

Nach dem wir die Strände Cow Bay, Cape Kimberley und Cape Tribulation erkundet hatten, ließen wir uns mit der Fähre (Daintree Ferry; 22$ für hin- und zurück) wieder zurückfahren und fuhren bis zum kleinen Ferienort Port Douglas. Dort quartierten wir uns in dem Hostel der anderen ein, da uns an der Rezeption gesagt wurde, dass man auch campen kann. Doch keiner wusste, dass dies bedeutet, auf Beton in einer Tiefgarage sein Zelt aufzuschlagen und dafür auch noch 10 bucks pro Person zu blechen. Eine echte Frechheit! Aber immerhin haben wir somit einmal eine halbe Hostelerfahrung gesammelt.

Dank unseres lieben Couchsurfers, zu dem wir wieder zurückgekehrt sind, haben wir auch noch bis Mittwoch eine Unterkunft.

009_0509-0909_Cairns_sterne_4-2

George ist ein super Gastgeber und wir haben einen wunderschönen Tag mit ihm in Cairns erlebt. Einen Tag bevor wir nach Cape Trib aufgebrochen sind, zeigte er uns alles Sehenswerte in Cairns. Wir wanderten durch den botanischen Garten (Regenwald), schauten uns die Crystal Cascades an, spazierten an der Esplanade, die auch als Fitnessstrecke ausgebaut ist und besuchten den legendären Night Market in Cairns, bei dem man allerhand Souvenirs kaufen kann (wir lassen uns damit Zeit bis nächstes Jahr :)) Als Dank für alles ließ Lars seine Kochkünste spielen und zauberte eine vollkommen selbst gemachte Pizza…. sehr köstlich!

Crystal Cascades bei Cairns

Jetzt bleiben wir noch zwei Tage in Cairns, um eine Schnorcheltour am Great Barrier Reef zu machen (nachdem ich irgendwo Kontaktlinsen aufgetrieben haben, damit ich auch irgendwas sehe). Danach geht es weiter nach Süden Richtung Townsville, wo es viele Wasserfälle, Badelöcher und den Paronella Park zu sehen gibt.

P.S. Jetzt überlegen wir noch eine Unterwasserhülle für Yvi’s kleine Kamera zu kaufen. Hat Jemand Erfahrungen mit Unterwasserfotografie?

weitere Bilder in unserer Gallery

Kommentare

3 Antworten auf „Kein Cape York, aber…“

  1. Yvonne hat in Ägypten wie Tier die Fische unter Wasser fotographiert……..einmal mussten wir sogar ihre Pupille aus dem Sucher-Loch rauspopeln…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.