Big Big Sydney

Der erste kleine Stadtbesuch in Sydney diente erstmal nur dazu, um Lars‘ Tabakpaket abzuholen, den ersten Sydney-Kaffee zu genießen und die Stimmung der Stadt einzufangen. Gegen Abend machten wir uns auf zu unserem libanesischen Couchsurfer Joseph und seinen süßen 3 Hunden Rusty, Princess und Snowy. Er begrüßte uns herzlich und wir bauten unser Zelt im Garten auf, da sein Gästezimmer schon von zwei anderen deutschen Couchsurferinnen belegt war.

Little Snowy - Einer der drei Hunde unseres Couchsurfers

Den ersten vollen Tag in Sydney verbrachten wir mit einer typischen Sightseeingtour durch die Stadt. Vom Hauptbahnhof spazierten wir zunächst zu Paddys Market, was uns an die asiatischen Märkte in Bangkok erinnerte. Von Gemüse über Klamotten bis Souvenirs gabs hier alles zu kaufen, natürlich nur von asiatischen Händlern. Generell erwarteten uns viele Asiaten in Sydney, vor allem in dem Stadtteil Wiley Park, wo wir wohnten. Danach schlenderten wir über den Darling Harbour und lauschten Live-Musikern, die mit Liedern wie Dancing Queen die Leute begeisterten. Weiter ging’s über die Pymont Bridge zum Sydney Tower, den wir aber vorerst nur von außen betrachteten. Im grünen Hyde Park gönnten wir uns eine Pause und aalten uns im Sonnenschein. Die riesige daneben gelegene St. Mary Cathedral beeindruckte uns sehr, leider durften wir nur von außen Fotos machen.

Sydney Opera House - Sydney Australia

Vorbei am Mint Building, dem historischen Sydney Hospital, dem Parlament und der State Library, schlenderten wir weiter am Rand des botanischen Gartens bis hin zur berühmten Oper in Sydney (Sydney Opera House). Wir müssen zugeben, dass sie von Nahem gar nicht so spektakuär aussah wie gedacht.
Danach machten wir uns auf zum berühmten langen Spaziergang über die Sydney Harbour Bridge und fotografierten das berühmte Motiv mit Brücke und Oper. Nach einem weiteren Weg durch den kleinen Bezirk The Rocks mit kleinen Lädchen und Cafés, wurden wir langsam müde und hungrig und traten den Heimweg an. Zuhause wartete leckere Pizza auf uns und wir verbrachten den Abend mit unserem Couchsurfer und netten Gesprächen.

Bei unserem Couchsurfer Joseph

Am nächsten Tag kehrte der Regen zu uns zurück. Wir hatten ihn schon so vermisst. Die Lust etwas zu unternehmen sank auf minimal und wir verbrachten den Tag mit der Arbeit an unseren Blogbeiträgen.
Abends gingen wir aber wieder auf Tour. Yvi hatte die Ehre ihre erste große Liebe wiederzutreffen: Manik. Wir trafen uns in Nord Sydney im Greenwood Hotel, was alles andere als ein Hotel ist und unterhielten uns über neue und alte Zeiten bei Bier und Wein auf einer schönen Terrasse umgeben von Sydneys Hochhäusern. Je später der Abend wurde, desto mehr Leute kamen und es wurde auf einmal rappelvoll. Nach genauerem Umschauen von Lars und Manik nach den zu 90% mit Miniröcken und eifelturmhohen Schuhen bekleidete Mädels, fiel gleich auf, dass wir mit unseren zarten Altern trotzdem das Altersniveau zum steigen brachten.

Yvi's Freund Manik

Der nächste Tag brachte uns wunderbaren Sonnenschein und wir verbrachten den Nachmittag mit unserem Couchsurfer Joseph und seinen weiteren Couchsurferinnen in La Porouse und Bare Island, wo eine Szene aus Mission Impossible 2 gedreht wurde. Danach gabs lecker selbst gemachte Tomatensauce von Lars, die auch Joseph nach langem Zögern probierte. Etwas verwirrt waren wir über das Misstrauen von Joseph. Wir durften leider nur in sein Haus, wenn er auch Zuhause war. Der Grund liegt darin, dass ihn ein vorheriger Couchsurfer beklaut hatte. Wir konnten seine Reaktion verstehen, fanden es trotzdem sehr hinderlich, wenn wir uns öffentliche Toiletten suchen mussten oder der Kaffee bei den Keksen fehlte.

Bare Island (Location of Mission Impossible II)

Den Samstag verbrachten wir wiederum in der Innenstadt. Wir leisteten uns den Aufstieg auf den Sydney Tower für $25 pro Person, von dem wir aus über 300m und aus 360 Grad Sydney bestaunend konnten. Den Rest des Tages verbrachten wir im botanischen Garten, wo ungelogen ca. 10 Pärchen heirateten und warteten auf die Dunkelheit, um Sydney bei Nacht zu fotografieren. Nachdem die Pflicht getan war, lockte uns das Vergnügungs-, Rotlicht- und Backpackerviertel Kings Cross.

Harbour Bridge and Opera House - Sydney Australia

Wir wanderten durch das Viertel und waren ein bisschen beschämt über unser nicht ganz passendes Outfit. Unter den ganzen Schickimickis mit ultrakurzem Minirock und Designerhemden, fühlten wir uns gleich als Traveller und Camper ertappt. Damit das nicht ganz so auffiel, entschlossen wir uns uns rasch wieder zu verkrümeln und die Clubs den anderen zu überlassen.

Kings Cross - Sydney Australia

Am nächsten Tag verließen wir die größte Stadt Australiens in dem Glauben sofort und schnell weiterzureisen.

weitere Bilder in unserer Gallery

Kommentare

3 Antworten auf „Big Big Sydney“

  1. Ja,ja ! Hund und Yvonne. Ob sie dabei an Willi gedacht hat ?
    Wenn ich jetzt jung wäre, würde mich Australien sicher reizen.
    Kathinkas Traum war das immer.
    Tschüss und weiterhin viel Spass!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.