Westpakete erwünscht – Belohnung garantiert

postkarte

Wir sind nun schon wieder ein paar Tage unterwegs und es dauert gar nicht mehr ganz so lange bis wir in Western Australia ankommen. Dort haben wir für unsere fleißigen Päckchen-Verschicker die nächste Adresse rausgesucht (siehe unten).

Wie ihr wisst, bevorzugen wir natürlich Tabak (Red Bull Tabak hellblau) :), freuen uns aber auch über alles andere. Bitte bedenkt jedoch die Zollbestimmungen! Solltet ihr vorhaben uns Feuerwaffen, Messer, Handgranaten oder anderweitige Waffen schicken zu wollen, informiert euch lieber vorher über die geltenden Regularien.
Solltet Jemand auf die tolle Idee kommen uns ein „Stückchen Heimat“ in Form von Schnee senden zu wollen, dem sei gesagt, dass dieser hier wohl nicht heil ankommen wird! ;)
Die günstigste Variante ein Paket nach Australien zu schicken, ist per Maxibrief für 3,50€. Bei Unklarheiten fragt jedoch einfach noch einmal in der Postfiliale eures Vertrauens nach. „Westpakete erwünscht – Belohnung garantiert“ weiterlesen

Der schöne Westen – alles Naturkommerz

Nach einer erholsamen Pause in Franklin, die wir zum Teil mit Bootbauen verbracht haben, ging es für uns wieder in Richtung Norden, diesmal auf der westlichen Route.
Nach einigem Hin- und Herüberlegen entschlossen wir uns den Umweg zum Lake Pedder auf uns zu nehmen. Somit konnten wir zumindest einen kleinen Teil des Southwest National Parks, eines der letzten grossen , unberührten Gebiete mit Urwäldern auf Erden, entdecken. Der größte Teil des Parks ist nicht mit Strassen versehen und somit nur zu Fuß zu erkunden. Da wir aber nicht vier Wochen im tasmanischen Busch wandern wollten, entschieden wir uns für diese Alternative. Diese einzige Strasse existiert eigentlich auch nur, weil in den Siebziger Jahren ein riesiger Staudamm in dem Gebiet gebaut wurde. Der ursprüngliche Lake Pedder ist nicht mal ein Zehntel so groß wie der heutige. „Der schöne Westen – alles Naturkommerz“ weiterlesen

Der Süden von Tasmanien

Unsere Reise führte uns in den letzten Tagen direkt nach Tasman Peninsula, die kleine Halbinsel, die südöstlich an Tasmanien hervorragt. Es erwartete uns zunächst eine riesige Felsküste. Beworben wird sie mit „Die steilsten Felsklippen in der südlichen Hemisphäre“. Schon gigantisch, was da in die Tiefe ragt. Neben zwei Aussichtspunkten, wo wir die ganzen Formationen bestaunen konnten, gab es auch noch spezielle Gebilde. Zuerst kamen wir wieder einmal zu einem Blowhole, wo das Wasser einen Spalt aus dem Stein geschürft hatte und es wieder ein paar Meter in die Luft spritzte, wenn die Wellen mit genug Schwung dagegen krachten. Deutlich faszinierender waren aber der Tasman Arch, der ein riesiges Tor aus Stein zum Meer darstellte und Devils Kitchen (Teufels Küche), wo das Wasser Massen von Gestein abgetragen hat und danach die Decke der Formation in sich zusammenfiel. Leider konnte man die Größe der „Küche“ nur schwerlich auf einem Foto festhalten. „Der Süden von Tasmanien“ weiterlesen

Tassie – lang ersehnt und schnell genossen

Nach der langen Erwartungsphase durften wir nun endlich die Spirit of Tasmania betreten und nach Tasmanien übersetzen. Nach einer langweiligen 10stündigen Fahrt erreichten wir Devonport und verkrochen uns ganz schnell auf einem Campingplatz.
Am nächsten Tag ging’s aber sofort los mit der Erkundungstour. Der Weg führte uns geradewegs zu der für tasmanische Verhältnisse großen Stadt Launceston. Zuerst genossen wir die für uns doch eher kleine Stadt und bewunderten schöne viktorianische Häuser. Danach führen wir nur 3 km weiter und fanden uns in der spektakulären Catarac Gorge (Schlucht) wieder. Der untere Pool lud fast zum baden ein, wäre es nicht zu frisch gewesen. Wir umwanderten das untere Basin über eine Hängebrücke und spazierten noch ein wenig die Schlucht entlang. Die 15-minütige Sesselliftfahrt sparten wir uns, es war jedoch schön mit ansehen wie die Sitze an der längsten Seilbahn ohne Zwischenstütze in der Luft hingen. „Tassie – lang ersehnt und schnell genossen“ weiterlesen

Melbourne – Stadttour mal anders

In der zweitgrößten Stadt Australiens angekommen, ärgerten wir uns erst einmal wieder über den Grossstadtverkehr und die fehlenden „grünen Wellen“. Nachdem wir alles eingekauft und unser Lager im günstigen aber etwas heruntergekommenen Campingplatz Honey Hush aufgeschlagen hatten, konnte es am folgenden Tag losgehen.
Der 26. Januar ist hier der Australia Day (Nationalfeiertag)und wir freuten uns ihn in der riesigen Metropole erleben zu dürfen. Die Stadt war vollgestopft bis oben hin und die Tatsache, dass gerade der Tenniswettkampf Australian Open stattfand trug ebenfalls dazu bei. Morgens nahmen wir an der „Flag Rising Ceremony“ teil, wobei nach einer langen Rede die australische Flagge gehisst wurde.

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Hello Victoria!

Nach einem herzlichen Abschied von Barry und Sandra verließen wir mit ein wenig schwerem Herzen Pambula und machten uns auf Richtung Melbourne.
Erst versprach die Route im Inland über Bombala nichts wirklich Spannendes bis wir die Grenze zum Bundesstaat Victoria überquerten und im Snowy River National Park ankamen.
Dort schlängelte sich die Schotterstraße um Berge herum und man konnte tief unten im Tal den Snowy River plätschern hören. Dank des schönen Wetters hatten wir eine wunderschöne Aussicht und genossen die idyllische Autofahrt. „Hello Victoria!“ weiterlesen

Sapphire Coast – Immer der Nase nach

Nach einer schönen Nacht am wunderschönen Lake Jindabyne machten wir uns wieder auf Richtung Küste. Lars schlug vor, eine idyllische Route durch einen National Park statt dem Highway zu nehmen. Wir hatten auch noch ein wenig Zeit, denn wir waren für Dienstag bei den Eltern unseres ehemaligen Arbeitgebers Phill eingeladen und mussten uns bis dahin ein wenig Zeit vertreiben.
Aus Mangel von Informationszentren unterwegs fuhren wir also in den Deua National Park ohne genaue Karten, einfach mal drauf los. Der im Navi eingegeben Ort „Snowball“ war gar kein Ort, sondern nur eine Kreuzung auf einer Schotterstraße. Wir liessen uns aber nicht beirren und nahmen die doch etwas merkwürdig aussehende Abzweigung in den eigentlich National Park (Geländewagenstrecke). Schon nach wenigen Metern erwartete uns die erste tiefe Flussdurchquerung, dessen Tiefe Yvi erstmal zu Fuss austesten musste. „Sapphire Coast – Immer der Nase nach“ weiterlesen

Back On The Road – Canberra

Mit etwas schwerem Herzen, aber doch voller Vorfreude auf das Weiterreisen, verließen wir am Dienstag Canowindra. Es war doch sehr seltsam nach neun Wochen alles wieder abzubauen und den Platz leer vorzufinden. Ab jetzt müssen wir uns wieder umgewöhnen: jeden Tag etwas Neues sehen, einen Schlafplatz suchen, Zelt auf- und abbauen, Routen planen, strategisch einkaufen und nicht mehr um fünf Uhr aufstehen. „Back On The Road – Canberra“ weiterlesen