Hart, aber gut für’s Reisebudget

Gerade auf der Autobahn in Richtung Blue Mountains, empfing uns eine positive Antwort auf unsere Bewerbung für einen Farmjob. Uns wurde so ziemlich zugesagt unter der Bedingung, dass wir direkt am nächsten Tag anfangen und bis Mitte Januar bleiben. Wir sponnen uns schon unsere nächsten 2,5 Monate in einer Familienfarm aus. Wir entschieden uns spontan zuzusagen und die Blue Mountains auf später zu verschieben. Unser Reisebudget war zwar nicht ausgeschöpft, aber da die teure Überfahrt nach Tasmanien unmittelbar bevorstand, war dies eigentlich ein guter Zeitpunkt, um die Gelegenheit am Schopf zu packen. „Hart, aber gut für’s Reisebudget“ weiterlesen

Big Big Sydney

Der erste kleine Stadtbesuch in Sydney diente erstmal nur dazu, um Lars‘ Tabakpaket abzuholen, den ersten Sydney-Kaffee zu genießen und die Stimmung der Stadt einzufangen. Gegen Abend machten wir uns auf zu unserem libanesischen Couchsurfer Joseph und seinen süßen 3 Hunden Rusty, Princess und Snowy. Er begrüßte uns herzlich und wir bauten unser Zelt im Garten auf, da sein Gästezimmer schon von zwei anderen deutschen Couchsurferinnen belegt war. „Big Big Sydney“ weiterlesen

Neues Schloss (Newcastle) und der erste Fisch

Um uns schon ein wenig auf Sydney vorzubereiten, besuchten wir zunächst die etwas größere Stadt Newcastle (ca. 500.000 Einwohner). Das eher ruhige Städtchen gefiel uns ganz gut. Wir besichtigten die alte Festungsanlage Ford Scratchley, wobei uns ein wiedermal gesprächiger Australier und Mitarbeiter der Anlage eine Menge über dessen Geschichte erläuterte. Weiterhin gab es einen Leuchturm zu sehen, dessen Weg dorthin künstlich aufgeschüttet wurde und oft von Wellen überspült wird (Flipflops tragen ist sehr ratsam). „Neues Schloss (Newcastle) und der erste Fisch“ weiterlesen

Im Regenwald gibt’s sogar Regen

Nachdem unser Auto nun mehr oder weniger wieder repariert war, machten wir uns auf ein Neues in Richtung Süden. Unser erstes Ziel war die Hippiestadt Byron Bay. Und tatsächlich liefen uns viele junge Leute in bunten Klamotten und mit Dreads über den Weg. Der Strand war herrlich so wie überall und es gab abends viel Live- Musik. Von den alternativen Trommlern am Strand über die aktuelle Musik im Club und Blues in der Kneipe um die Ecke war alles dabei. Wir verabschiedeten uns aber schon am frühen Abend von Byron Bay und suchten uns eine Bleibe für die Nacht. „Im Regenwald gibt’s sogar Regen“ weiterlesen

Goodbye Queensland oder doch nicht?

Nachdem wir unsere Couchsurfer wieder verlasen mussten, traten wir unseren Weg weiter Richtung Süden an. Zunächst besuchten wir das Koala Reservat bei Brisbane und man glaubt es kaum: wir haben das erste Mal Koalas zu Gesicht bekommen. Zwar leider nicht in der Wildnis, aber ist ja schon mal ein Anfang. Die kleinen Bärchen sahen aus wie Kuscheltiere als sie allesamt schlafend am Baum hingen. Eine halbe Stunde später erwachten sie sogar und man konnte sie beim Futtern beobachten. „Goodbye Queensland oder doch nicht?“ weiterlesen

Brisbane – the first big city

In der Hoffnung auf eine Couchsurfing- Unterkunft und einen Job verließen wir unsere Luxusunterkunft in Sippy Downs und machten uns auf in die Metropole Brisbane.
Nach einer doch etwas enttäuschenden Vorstellung von Klinkenputzer-Marketingjobs, die wir definitiv nicht annehmen wollten, kamen wir bei unserem Couchsurfer an, bei dem wir im Zelt im Garten schlafen sollten. Man zeigte uns den bunt zusammengewürfelten Gemüsegarten, Hauseidechsen, alles mögliche an Getier und Müll und versicherte uns, dass sicher noch Platz im Wohnzimmer irgendwo sei. „Brisbane – the first big city“ weiterlesen

Sunshine Coast without Sunshine

Nachdem wir unserem Urlaub vom Reisen auf Fraser Island auch irgendwann leider ein Ende setzen mussten, entschieden wir uns direkt danach in die Nobelstadt Noosa zu fahren. Nach einem Besuch im Touristenzentrum machten wir auch einen einigermaßen günstigen Campingplatz aus und schlenderten abends durch die von Villen und Hotels besiedelte Stadt. Aber uns wurde schnell klar, dass sogar die Reichen ihren eigenen Wein ins Hotel mitbringen (BYO an jeder Tafel –> Bring your own). Von unseren Couchsurfern erfuhren wir, dass man aber dafür sogar manchmal eine Gebühr von 10 Dollar bezahlen muss, nur um seinen eigenen Wein mitzubringen. „Sunshine Coast without Sunshine“ weiterlesen

Fraser Island – Abenteuer pur!

Nach unserem Paradistrip zu den Whitsundays, mussten wir doch mal wieder etwas richtig Spannendes erleben. Also kam das kleine Abenteuer „Fraser Island“ gerade richtig.

Wir kauften uns ein Vehicle Permit ($40.75), EIN QPWS-Camping Permit ($5.30 pro Person pro Nacht) und einen Fährepass ($100.00 Return für 5 min Fahrt) und tankten 100 Liter Benzin. Danach konnte es losgehen.
Auf dem Weg zur Fähre mussten wir schon das erstmal über sehr weichen und tiefen Sand fahren – die erste Übung für die größte Sandinsel der Welt (127km lang und 22km breit). Leider blieben wir gleich zweimal stecken, weswegen ein hilfsbereiter junger australischer Kerl anhielt, selber steckenblieb, uns aber letztendlich trotzdem rausziehen konnte. Das half jedoch nicht viel, keine 100m weiter kamen wir wieder nicht voran. Wir zweifelten daran, ob die Tour wirklich etwas für uns ist. Aber wir sind ja keine Leute, die den Kopf in den Sand stecken (obwohl genügend da gewesen wäre) und machten uns auf zur Fähre. „Fraser Island – Abenteuer pur!“ weiterlesen