Melbourne – Stadttour mal anders

In der zweitgrößten Stadt Australiens angekommen, ärgerten wir uns erst einmal wieder über den Grossstadtverkehr und die fehlenden „grünen Wellen“. Nachdem wir alles eingekauft und unser Lager im günstigen aber etwas heruntergekommenen Campingplatz Honey Hush aufgeschlagen hatten, konnte es am folgenden Tag losgehen.
Der 26. Januar ist hier der Australia Day (Nationalfeiertag)und wir freuten uns ihn in der riesigen Metropole erleben zu dürfen. Die Stadt war vollgestopft bis oben hin und die Tatsache, dass gerade der Tenniswettkampf Australian Open stattfand trug ebenfalls dazu bei. Morgens nahmen wir an der „Flag Rising Ceremony“ teil, wobei nach einer langen Rede die australische Flagge gehisst wurde.

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Hello Victoria!

Nach einem herzlichen Abschied von Barry und Sandra verließen wir mit ein wenig schwerem Herzen Pambula und machten uns auf Richtung Melbourne.
Erst versprach die Route im Inland über Bombala nichts wirklich Spannendes bis wir die Grenze zum Bundesstaat Victoria überquerten und im Snowy River National Park ankamen.
Dort schlängelte sich die Schotterstraße um Berge herum und man konnte tief unten im Tal den Snowy River plätschern hören. Dank des schönen Wetters hatten wir eine wunderschöne Aussicht und genossen die idyllische Autofahrt. „Hello Victoria!“ weiterlesen

Sapphire Coast – Immer der Nase nach

Nach einer schönen Nacht am wunderschönen Lake Jindabyne machten wir uns wieder auf Richtung Küste. Lars schlug vor, eine idyllische Route durch einen National Park statt dem Highway zu nehmen. Wir hatten auch noch ein wenig Zeit, denn wir waren für Dienstag bei den Eltern unseres ehemaligen Arbeitgebers Phill eingeladen und mussten uns bis dahin ein wenig Zeit vertreiben.
Aus Mangel von Informationszentren unterwegs fuhren wir also in den Deua National Park ohne genaue Karten, einfach mal drauf los. Der im Navi eingegeben Ort „Snowball“ war gar kein Ort, sondern nur eine Kreuzung auf einer Schotterstraße. Wir liessen uns aber nicht beirren und nahmen die doch etwas merkwürdig aussehende Abzweigung in den eigentlich National Park (Geländewagenstrecke). Schon nach wenigen Metern erwartete uns die erste tiefe Flussdurchquerung, dessen Tiefe Yvi erstmal zu Fuss austesten musste. „Sapphire Coast – Immer der Nase nach“ weiterlesen

Back On The Road – Canberra

Mit etwas schwerem Herzen, aber doch voller Vorfreude auf das Weiterreisen, verließen wir am Dienstag Canowindra. Es war doch sehr seltsam nach neun Wochen alles wieder abzubauen und den Platz leer vorzufinden. Ab jetzt müssen wir uns wieder umgewöhnen: jeden Tag etwas Neues sehen, einen Schlafplatz suchen, Zelt auf- und abbauen, Routen planen, strategisch einkaufen und nicht mehr um fünf Uhr aufstehen. „Back On The Road – Canberra“ weiterlesen

Es hat nicht sollen sein

Eine weise Frau sagte letztes Jahr einmal zu mir: Jedes Negative hat auch etwas Positives! Ich hoffe, dass sie sich jetzt angesprochen fühlt.
Und sie hat recht. Leider hat es mit dem weiteren Arbeiten auf der Melonen-Farm nicht wirklich geklappt. Nach einem längerem Hin und Her zwischen vertröstet werden und Arbeit (genau genommen zwei gefühlten Mitleids-Arbeitstagen) wurden wir nun endgültig verabschiedet. „Es hat nicht sollen sein“ weiterlesen

Spannung in Canowindra

In den letzten Tagen ist doch einiges passiert in unserem kleinen Nest hier. Aus diesem Grund gibt es gleich noch einen Beitrag hinterher, damit ihr auch gleich informiert seid.
Wir sind jetzt mit unserem Hauptjob „Pflanzen“ am Ende und wir haben uns schon sehr auf unsere Beförderung gefreut. Die Peters von Grech‘ Melons, für die wir die meiste Zeit gearbeitet haben, haben schon seit zwei Wochen davon gesprochen, dass wir im Januar im Schuppen arbeiten und Melonen packen können, nachdem sie gewaschen aus der Maschine kommen.
Wir haben uns auf die Abwechslung gefreut und vor allem, dass wir nicht bei 40 – 45 Grad (ja es wird Sommer hier) auf dem Feld stehen und Melonen drehen oder Unkraut hacken müssen. „Spannung in Canowindra“ weiterlesen

Melonen, Melonen und nochmals Melonen

Auch wenn unsere Zeit momentan nicht die Spannendste für uns ist und auch für euch als Blogverfolger, wollen wir euch ein wenig auf dem Laufenden halten, was in unserer doch auch prägenden Phase in Australien so passiert.
Damit wir auch was mitnehmen aus dieser Zeit, fragen wir natürlich immer fleißig unseren Melonen-Bauern, wie das mit den Melonen eigentlich funktioniert. Falls ihr euch nicht für Melonen interessiert, überspringt einfach den nächsten großen Absatz.
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Happy New Year!

Bei euch ist ja nun inzwischen auch soweit. Deswegen darf man es jetzt auch schreiben: Wir wünschen euch ein gesundes, erfolgreiches und spannendes neues Jahr 2012. Wir hoffen, dass ihr gerade gut reinrutscht oder wenn ihr es lest, reingerutscht seid.
Wir waren gestern auf der im letzten Eintrag genannten Party von einem Farmerssohn. Die Party hatte am Anfang ein bisschen den Anschein einer Spring Break Party in Amerika durch Sommer, Sonne, Pool und Rumgerenne der 18 – 22 jährigen Mädels. Als wir um 18 Uhr ankamen, waren die meisten schon gut angetrunken. Zum Essen gab es dann ein leckeres BBQ nach Aussie-Art. Danach bemerkten wir rasch, dass wir schon früh um 5 Uhr aufgestanden waren und mehr als 8 Stunden Arbeit hinter uns hatten. Leider kamen wir auch mit den anderen nur langsam ins Gespräch, weswegen wir uns teilweise ein bisschen langweilten. Um 0 Uhr wurde der Fernseher angemacht, damit wir schön beobachten konnten, was wir ins Sydney verpasst haben. „Happy New Year!“ weiterlesen