Auf in den Westen

1,5 Hörspiele, 1.271 Kilometer, 3 Tage, etliche Stunden im Auto, dem Passieren von zwei Zeitzonen und 155 Liter Benzin später und somit ein wenig Geld ärmer haben wir endlich das Ende des Eyre Highway bzw. der Nullarbor Plain und die erste Stadt, Norsman, in Western Australia erreicht.
Als wir in Ceduna alles vorbereiteten, dachten wir nicht, dass es so schnell gehen würde bis wir in der Heimat unseres Autos ankommen würden. Doch auch diesmal flogen wir schnell durch das Outback. Viele interessante Stopps gab es einfach nicht. „Auf in den Westen“ weiterlesen

Eyre Peninsula

Bei heißen 38Grad ging unsere Reise weiter. Nach unserer Autopanne und der Entscheidung nicht in die Flinders Ranges zu fahren, gingen wir es erst einmal langsam an. Wir fuhren an diesem Tag nur noch 50km und gönnten uns nach dem Stress erstmal einen McFlurry und nen BicMac bei McDonalds und legten uns den Rest des Tages in den Schatten am Strand in Port Pirie. Am Abend entdeckten wir ein paar Kilometer weiter in Port Germain noch ein schöneres Plätzchen mit einem 1,6km langen Angelsteg und super BBQ Platz. Auch Duschen gab es kostenlos und bei den Temperaturen störte es uns auch nicht, dass sie nur kalt waren. Leider konnten wir auf dem Fleckchen nicht schlafen und müssten ein Stückchen zurück zur Raststätte. „Eyre Peninsula“ weiterlesen

Adelaide – the most relaxing city

Bevor wir zur nächsten Grosstadt aufbrechen konnten, mussten wir uns natürlich noch das deutsche Klischeestädtchen Hahndorf anschauen. Wir erwarteten Bauernstuben, ordentlich gebaute Häuser und Bedienungen in Dirndl. Allerdings war das Örtchen doch eher australisch. Es gab zwar einen deutschen Sovenirladen mit Kuckucksuhren und viele deutsche Biere in den Kneipen, aber ansonsten fiel uns nichts weiter auf. Die Ortschaft wurde im frühen 19. Jahrhundert gegründet und zwar vom deutschen Kapitän Hahn, der mit seiner Mannschaft per Schiff nach Australien gesegelt kam. Es ist somit die älteste deutsche Siedlung im ganzen Land. „Adelaide – the most relaxing city“ weiterlesen

Von Melbourne bis Adelaide

Wieder auf dem Festland angekommen, nach einer 10-stündigen Fährüberfahrt, verabschiedeten wir uns gleich vom Trubel der Großstadt Melbourne und machten uns schon am selben Abend Richtung Great Ocean Road auf. Die ausgesuchte Rest Area war diesmal alles andere als schön. Der Highway zwischen Melbourne und Geelong ähnelte sehr einer deutschen Autobahn und somit kann man sich die Raststätte ja vorstellen. Da wir aber das Geld sparen wollten und es in den Abendstunden sowieso immer schwer ist noch einen Campingplatz zu bekommen, blieben wir. „Von Melbourne bis Adelaide“ weiterlesen

Westpakete erwünscht – Belohnung garantiert

Wir sind nun schon wieder ein paar Tage unterwegs und es dauert gar nicht mehr ganz so lange bis wir in Western Australia ankommen. Dort haben wir für unsere fleißigen Päckchen-Verschicker die nächste Adresse rausgesucht (siehe unten).

Wie ihr wisst, bevorzugen wir natürlich Tabak (Red Bull Tabak hellblau) :), freuen uns aber auch über alles andere. Bitte bedenkt jedoch die Zollbestimmungen! Solltet ihr vorhaben uns Feuerwaffen, Messer, Handgranaten oder anderweitige Waffen schicken zu wollen, informiert euch lieber vorher über die geltenden Regularien.
Solltet Jemand auf die tolle Idee kommen uns ein „Stückchen Heimat“ in Form von Schnee senden zu wollen, dem sei gesagt, dass dieser hier wohl nicht heil ankommen wird! ;)
Die günstigste Variante ein Paket nach Australien zu schicken, ist per Maxibrief für 3,50€. Bei Unklarheiten fragt jedoch einfach noch einmal in der Postfiliale eures Vertrauens nach. „Westpakete erwünscht – Belohnung garantiert“ weiterlesen

Der schöne Westen – alles Naturkommerz

Nach einer erholsamen Pause in Franklin, die wir zum Teil mit Bootbauen verbracht haben, ging es für uns wieder in Richtung Norden, diesmal auf der westlichen Route.
Nach einigem Hin- und Herüberlegen entschlossen wir uns den Umweg zum Lake Pedder auf uns zu nehmen. Somit konnten wir zumindest einen kleinen Teil des Southwest National Parks, eines der letzten grossen , unberührten Gebiete mit Urwäldern auf Erden, entdecken. Der größte Teil des Parks ist nicht mit Strassen versehen und somit nur zu Fuß zu erkunden. Da wir aber nicht vier Wochen im tasmanischen Busch wandern wollten, entschieden wir uns für diese Alternative. Diese einzige Strasse existiert eigentlich auch nur, weil in den Siebziger Jahren ein riesiger Staudamm in dem Gebiet gebaut wurde. Der ursprüngliche Lake Pedder ist nicht mal ein Zehntel so groß wie der heutige. „Der schöne Westen – alles Naturkommerz“ weiterlesen

Der Süden von Tasmanien

Unsere Reise führte uns in den letzten Tagen direkt nach Tasman Peninsula, die kleine Halbinsel, die südöstlich an Tasmanien hervorragt. Es erwartete uns zunächst eine riesige Felsküste. Beworben wird sie mit „Die steilsten Felsklippen in der südlichen Hemisphäre“. Schon gigantisch, was da in die Tiefe ragt. Neben zwei Aussichtspunkten, wo wir die ganzen Formationen bestaunen konnten, gab es auch noch spezielle Gebilde. Zuerst kamen wir wieder einmal zu einem Blowhole, wo das Wasser einen Spalt aus dem Stein geschürft hatte und es wieder ein paar Meter in die Luft spritzte, wenn die Wellen mit genug Schwung dagegen krachten. Deutlich faszinierender waren aber der Tasman Arch, der ein riesiges Tor aus Stein zum Meer darstellte und Devils Kitchen (Teufels Küche), wo das Wasser Massen von Gestein abgetragen hat und danach die Decke der Formation in sich zusammenfiel. Leider konnte man die Größe der „Küche“ nur schwerlich auf einem Foto festhalten. „Der Süden von Tasmanien“ weiterlesen

Tassie – lang ersehnt und schnell genossen

Nach der langen Erwartungsphase durften wir nun endlich die Spirit of Tasmania betreten und nach Tasmanien übersetzen. Nach einer langweiligen 10stündigen Fahrt erreichten wir Devonport und verkrochen uns ganz schnell auf einem Campingplatz.
Am nächsten Tag ging’s aber sofort los mit der Erkundungstour. Der Weg führte uns geradewegs zu der für tasmanische Verhältnisse großen Stadt Launceston. Zuerst genossen wir die für uns doch eher kleine Stadt und bewunderten schöne viktorianische Häuser. Danach führen wir nur 3 km weiter und fanden uns in der spektakulären Catarac Gorge (Schlucht) wieder. Der untere Pool lud fast zum baden ein, wäre es nicht zu frisch gewesen. Wir umwanderten das untere Basin über eine Hängebrücke und spazierten noch ein wenig die Schlucht entlang. Die 15-minütige Sesselliftfahrt sparten wir uns, es war jedoch schön mit ansehen wie die Sitze an der längsten Seilbahn ohne Zwischenstütze in der Luft hingen. „Tassie – lang ersehnt und schnell genossen“ weiterlesen